Am letzten Spieltag der Vorrunde in der Meisterrunde war der TSV Bayer 09 Leverkusen zu Gast in der Öschhalle. Das Team startete mit einer Niederlage in Bensheim u zuletzt mit einem Heimsieg gegen den TuS Steisslingen in die Meisterrunde u reiste mit 5:7 Punkten im Gepäck an. Den HSG Mädels war klar, es braucht eine Topleistung über 60 Minuten, um am Ende als Sieger vom Platz gegen zu können. Mit zwei Siegen im Rücken und viel Willen, sollte das auch gelingen.
Beide Teams starteten nervös in die Partie u Leverkusen markierte die ersten beiden tore (0:2, 4.). Ermira Lutolli verkürzte zwar zum 1:2, dich die Gäste legten erneuten einen Treffer nach (1:3). Der anschließende 3:0 Lauf der Stuttgarter Mädels brachte das Team erstmal nach 7 Minuten mit 4:3 in Führung. Fortan entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, indem beide Torfrauen, Anezka Stranska auf HSG Seite u Merle Muth auf Leverkusener Seite, die spielbestimmenden Akzente setzen. Knapp vier Minuten vor dem Pausenpfiff nahm Metzingen bei Stand von 10:8 die Auszeit. „Ich wollte nochmals Ruhe ins Spiel bringen u den Mädels das Vertrauen aussprechen, mit dem Ziel, dass wir mit 4 Toren Vorsprung in die Kabinen gehen wollen. Das haben sie super umgesetzt“, so das positive Fazit zur Halbzeit. Denn mit 13:9 Spielstand wurden die Seiten gewechselt.
„Ich war mit der Abwehrarbeit sehr zufrieden. Einzug die einfachen technischen Fehler im Tempospiel u die Trefferquote freier Würfe galt es in den zweiten 30 Minuten zu optimieren“, sprach die Trainerin Vroni Goldammer die wichtigen Punkte in der Kabine an.
Zurück auf dem Feld knüpfte das Team an die letzten 5 Minuten der ersten Halbzeit an. Jolina Behling u Ermira Lutolli prägten die ersten 10 Minuten u erzielten nach schönen Zuspielen wichtige Tore zur 20:14 Führung. Leverkusen reagierte mit der Auszeit. Es folgte ein 4:0 Lauf durch Romy Schmid, Leana Heim u zweimal Klara Schlipf zum 24:14 nur 5 Minuten später. Es folgte die dritte Gästeauszeit. Auch in den verbleibenden 15 Minuten zeigten die HSG Spielerinnen ganz viel Kampfgeist u Leidenschaft. Der gesamte Kader kam zum Einsatz u sicherte sich hoch verdient die möchten beiden Punkte in der Meisterrunde. Am Ende zeigte die Tafel einen 29:21 Heimsieg.
„Obwohl fast der gesamte Kader bereits am Vorabend gespielt hat, haben die Mädels über 60 Minuten einen tollen Handball gezeigt u verdient gewonnen. Mit 3 Siegen nach der Vorrunde in der Meisterrunde u nun 8:6 Punkten, haben wir uns für die Rückspiele eine gute Ausgangssituation geschaffen. Nun gilt es schnellstmöglich die fehlenden Punkte, die uns noch zum Erreichen des Viertelfinales fehlen, zu holen. Das Team brennt darauf u wird in jedem Spiel weiterhin alles investieren“, blickt Trainerin Vroni Goldammer optimistisch auf die Rückrunde.
