Nach dem erfolgreichen Start in die Meisterrunde mit dem deutlichen 42:25 Erfolg gegen die SG Kirchhof, reiste das Team zum Spitzenreiter nach Dortmund. Diese setzten ebenfalls ein Ausrufezeichen am ersten Spieltag und siegten souverän mit 41:28 gegen den TuS Steisslingen. Die Zuschauer konnten sich somit auf ein tolles Duell, zweier Teams mit hoher Angriffseffektivität freuen.
Dabei legte die HSG hoch konzentriert und mit enormen Tempo los. Klara Schlipf, Leni Durst u Ermira Lutolli sorgten für die 0:3 Führung in den ersten drei Spielminuten. Ein Treffer vom BVB wurde postwendend mit einem Gegentreffer beantwortet, wodurch sich Stuttgart auf 3:7 (11.) absetzten konnte. Danach schlichen sich erste technische Fehler ins Tempospiel ein und das Heimteam verkürzte auf 6:7. Doch die Metzinger Mädels ließen sich nicht verunsichern und behaupteten die Führung bis zum 13:14 knapp 5 Minuten vor der Halbzeitpause. In diesen letzten Minuten wollte auf HSG Seite nichts mehr klappen und Dortmund ging erstmals mit 15:14 in Führung u baute diese bis zum 17:14 aus.
„Natürlich war die Schlussphase der ersten Halbzeit sehr ärgerlich. Wir haben Dortmund mit unseren individuellen Fehlern stark gemacht. Daher lag unser Fokus in der Besprechung darauf, wie wir diese Fehler vermeiden können u was wir umstellen wollen, um das Spiel wieder unter Kontrolle zu kriegen“, so das Fazit zur Halbzeitpause.
Zurück auf dem Feld waren alle Spielerinnen sofort wieder präsent. Binnen der ersten 5 Minuten holte sich das Team die Führung (19:20, 35.) zurück. Danach entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel, in dem beide Teams um jeden Ball kämpften. Dabei hatte die HSG die Nase immer knapp vorne. Beim
Stand von 25:27 nahm Stuttgart in der 43. Minute eine Auszeit. Der anschließende 3:0 Lauf durch Leni Durst, Klara Schlipf u Leana Heim, zwang den BVB zur schnellen Auszeit (25:30, 48.). Danach regierten beide Abwehrreihen und Tore blieben Mangelware. Kurz vor der Crunchtime nahm Dortmund ihre 3. Auszeit, um den weiterhin bestehenden 5 Tore Rückstand (27:32) noch aufholen zu können. Doch die HSG Mädels ließen sich nicht beirren und zogen ihr Spiel bis zum Schluss durch. Der Lohn ein 29:36 Auswärtserfolg und somit die nächsten 2 wichtigen Punkte, im Kampf um die ersten 4 Plätze.
„Die Mädels haben unsere besprochenen Vorgaben zur Halbzeit toll umgesetzt und sich schnell zurück ins Spiel gespielt. Somit kam die Sicherheit zurück. Grundstein dafür war aber definitiv die hoch intensive Abwehrarbeit u unser Tempospiel. Während Dortmund hart für ein Tor kämpfen musste, konnten wir im Gegenzug immer wieder ein schnelles Tor erzielen. Das war richtig gut. Nun heißt es den Fokus auf nächste Woche gegen Leverkusen zu richten, um
zu Hause erneut doppelt zu punkten. Dann könnten wir ein positives Fazit nach der Vorrunde der Meisterrunde ziehen.“ lobt Trainerin Vroni Goldammer die Leistung ihrer Mädels in Dortmund.
