A-Jugend qualifiziert sich vorzeitig fürs JBLH-Viertelfinale

Die Bedeutung des ersten Rückspiels in Kirchhof war allen Beteiligten vor dem Anpfiff klar. Mit einem Sieg und einer gleichzeitige Niederlage von Bayer Leverkusen, kann sich die HSG Stuttgart/Metzingen bereits zwei Tage vor dem Ende der Meisterrunde fürs Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft qualifizieren. 

Für das Heimteam hingegen ging es darum, sich die Chance auf Platz 4 zu wahren. Auch wenn das Hinspiel eine klare Angelegenheit für die HSG war, erwarteten alle Zuschauer eine spannende Partie und bekamen diese bis zur letzten Sekunde geboten. 

Kirchhof erzielte das erste Tor des Spiels, doch Stuttgart/Metzingen konnte postwendend ausgleichen. Bis zum 3:3 blieb es eng, dann konnte sich die HSG auf 7:4 nach 12 Minuten absetzen. Doch anders als im Hinspiel leistete man sich zu viele Fehlwürfe und die SG drehte die Partie in eine 7:8-Führung (15.). Fortan legte das Heimteam immer ein Tor vor und Stuttgart/Metzingen zog nach (18:18, 26.). In der Schlussphase der ersten Hälfte erzielten Ermira Lutolli, Ida Widmann, Leana Heim und Klara Schlipf wichtige Tore zur 22:20 Halbzeitführung.

„Kirchhof hat heute ab der ersten Minute alles in den Rückzug investiert und es sehr gut geschafft, einfache Tore von uns zu verhindern. Zudem waren sie im Angriff deutlich dynamischer und konnten sich so immer wieder gute Torchancen heraus spielen und nutzen. Mit 22 Angriffstoren konnten wir gut leben, mit 20 Gegentoren natürlich nicht“, so das Resümee von Vroni Goldammer.

Zurück aus den Kabinen schaffte Kirchhof den schnellen Ausgleich. Ermira Lutolli und Leni Durst brachten ihr Team wieder mit plus zwei Toren in Front (24:26, 36.). Die SG kämpfte sich postwendend zurück und drehte erneut zu ihren Gunsten das Spiel (30:28, 45.). Die Chrunch Time rückte immer näher und kein Team konnte sich entscheidend absetzen. In den letzten fünf Minuten führte die HSG stets mit einem Tor, dass Kirchhof immer wieder ausgleichen konnte. Den 37. Siegtreffer erzielte Klara Schlipf knapp 1 Minute vor dem Spielende.

„Beide Mannschaften haben heute sportlich und emotional alles auf der Platte gelassen. Wir können mit dem vorzeitigen Einzug ins Viertelfinale hoch zufrieden sein. Nun heißt es in den letzten beiden Spielen, nochmals alles zu geben,  um sich eine gute Platzierung zu erspielen“, geht der Blick der Trainerin bereits nach vorne.