Zum ersten Spiel des neuen Jahres war die HG Oftersheim/Schwetzingen zu Gast in der Öschhalle in Metzingen. Dabei war die Vorgabe vor dem Anpfiff klar. Aus einer stabilen Abwehr heraus, sollte das Tempospiel aufgezogen werden.
Allerdings fehlte in den Anfangsminuten die Spannung in der Abwehr und man ließ viele Würfe aus der zweiten Reihe zu. Zwar erzielten die HSG Mädels postwendend den Ausgleich, doch bis zum 10:10 in der 17. Minute blieben die Gäste auf Augenhöhe. Danach schwanden allmählich die Kräfte auf Oftersheimer Seite, so dass sich Stuttgart/Metzingen bis zur Pause auf 18:13 absetzen konnte.
„In der ersten Viertelstunde haben wir weder in der Abwehr noch im Angriff bei vielen freien Würfen mit letzter Konsequenz agiert. Das haben wir in der Pause angesprochen und uns ein klares Ziel gesetzt“, so der Kommentar von Trainerin Vroni Goldammer.
Zurück auf dem Feld zeigte das Team eine andere Körpersprache und ließ in der Abwehr deutlich weniger zu. Auch die Angriffe im Tempospiel wurden erfolgreich abgeschlossen, so dass man in der 39. Minute bereits mit 10 Toren Differenz führte (26:16). Nun galt es diese Konsequenz bis zum Ende aufrechtzuerhalten. Auch wenn sich der eine oder andere Wurffehler einschlich und in der Abwehr auch wieder zu einfache Gegentreffer fielen, siegte die HSG deutlich mit 45:26.
„Wir haben uns deutlich gesteigert und unser Angriffsziel erreicht. Im Bereich der Gegentore haben wir das ein oder andere zu viel kassiert. Unterm Strich können wir mit dem Tempospiel zufrieden sein, die Chancenverwertung muss effektiver werden und unser Zweikampfverhalten in der Abwehr müssen wir steigern“, so das Fazit nach Spielende.
