Zum dritten Auswärtsspiel in der Rückrunde musste die HSG Stuttgart/Metzingen nach Freiburg reisen. Bereits aus dem Hinspiel war allen bewusst, dass man konzentriert in die Partie starten muss, um schnell für klare Verhältnisse zu sorgen.
Das gelang den Stuttgarter Mädels hervorragend. Bereits nach 10 gespielten Minuten beim Stand von 5:1 zog Freiburg die erste grüne Karte. Auch in den folgenden Minuten blieb Metzingen spielbestimmend (9:2, 16.). Danach ließ die Konsequenz sowohl in der Abwehr, als auch die Verwertung freier Torchancen nach und das Heimteam verkürzte bis zur Pause auf 15:11.
„Wir sind top in die Partie gestartet und nach 15 Minuten bei + 7 sah es nach einem klaren Erfolg aus. Danach haben wir definitiv viel zu viele freie Würfe liegen lassen und zu viele Tore über die Außenposition kassiert. Das haben wir zur Pause angesprochen“, so das Halbzeitfazit von Vroni Goldammer.
Zurück aus den Kabinen kam Freiburg besser ins Spiel und verkürzte auf 16:14. Die Antwort der HSG Mädels waren drei Tore in Folge durch Klara Schlipf, Leni Durst u Leana Heim auf 19:14 (38.). Der Vorsprung pendelte sich zwischen 4 bis 5 Toren ein und der 32:25-Erfolg geriet in keiner Phase in Gefahr.
„Freiburg hat befreit aufgespielt und uns in etlichen Situationen vor Probleme in der Abwehr gestellt. Im Angriff haben wir heute ungewöhnlich viele freie Chancen vergeben. Das darf uns in den kommenden Spielen nicht passieren. Sehr erfreulich war das erste 7m-Tor von Patrizia Schenker nach ihrer Kreuzbandverletzung. Sie ist schon voll im Training integriert und wird bald auf das Spielfeld zurückkehren“, freut sich das gesamte Team für ihre Teamkollegin.
