Nach der Niederlage im Heimspiel gegen den HC Schmiden, stand das junge HSG Team unter Druck, unbedingt in Bönnigheim gewinnen zu müssen.
Der Start verlief alles andere als nach Maß. Das Heimteam lag nach 3 Minuten mit 3:0 in Führung, ehe Ermira Lutolli den Anschlusstreffer erzielte. Katharina Goldammer und Klara Schlipf legten zum 3:3 nach (7.). Dennoch wollte keine Ruhe ins Angriffsspiel der HSG Stuttgart/Metzingen einkehren. Immer wieder wurden klare Torchancen heraus gespielt, doch man scheiterte immer wieder an der gegnerischen Torfrau. So lief man immer 1-2 Toren dem Gegner hinterher. Erst ein 3:0 Lauf durch Ida Gaugisch, Katharina Goldammer und Ermira Lutolli ließ das Spiel zugunsten der Stuttgarterinnen kippen (11:12, 26.). Mit einer knappen 13:15 Führung ging es in die Kabine.
„Wir hätten bereits nach 30 Minuten deutlich höher führen müssen. Unsere Chancenverwertung war nicht gut genug. Positiv die Abwehrleistung und unsere beiden Torfrauen Anna Noe und Johanna Schmitz-Veltin. Uns war klar, das wir das besser machen müssen“, so das Resümee zur Halbzeit von Vroni Goldammer.
Zurück auf dem Feld erhöhten Lara Baric und Ermira Lutolli auf 14:17. Doch Bönnigheim ließ sich nicht abschütteln verkürzte immer wieder bis Mitte der zweiten Hälfte auf 2 Tore (20:22, 45). Leana Heim und Ida Gaugisch per 7m sorgten dann erstmals für die 4 Toreführung (20:24). Mit einem weiteren 7m Treffer durch Ida Gaugisch nach 53 Minuten zum 23:28 nahm Bönnigheim die letzte Auszeit. Die HSG ließ indem verbleibenden 7 Minuten nur noch 1 Gegentreffer zu und siegten am Ende verdient mit 24:32 Toren.
„Wir sind über diese beiden Punkte sehr erleichtert. Wir haben uns das Leben, durch die vielen vergebenen Chancen auch selber schwer gemacht. Ida Widmann hat in der Abwehr einen gigantischen Job gemacht und einen großen Anteil am Erfolg. Nun geht der Blick Richtung Neckarsulm 2, die Schmiden besiegt haben. Es wartet somit die möchte schwere Hürde auf uns“, blickt die Trainerin schon aufs kommende Wochenende.
