Frauen 2 mit Derbysieg gegen die HSG Leinfelden/Echterdingen

Mit voller Spannung wurde das Derby erwartet, nachdem es im Hinspiel „nur“ einen knappen 26:25 Auswärtssieg für die HSG Stuttgart/Metzingen gab. „Wir haben uns gut auf das Spiel vorbereitet. Leinfelden-Echterdingen hat sich nicht nur personell verstärkt, sondern auch in ihrer Spielanlage verbessert. Wir wollten von Beginn an da und die spielbestimmende Mannschaft sein“, so die Vorgabe von Trainerin Vroni Goldammer.

Der erste Treffer der Partie gehörte den Gästen. Doch nach dem 2:2 in der 3. Spielminute erhöhten Ida Widmann und Katharina Goldammer auf 5:2 (6.). Aber Leinfelden blieb konzentriert und glich wenige Minuten später erneut zum 6:6 aus und erhöhte sogar auf 6:7 (11.). Aber die Stuttgarterinnen ließen sich dadurch nicht verunsichern, spielten mit Überzeugung weiter und fanden in die Abwehr inklusive Johanna Schmitz-Veltin im Tor immer besser Zugriff. Der Lohn war eine verdiente 18:13 Halbzeitführung.

„Wir waren ab der ersten Minute im Spiel. Das Tempo war da, allerdings hatten wir mit der Chancenverwertung noch unsere Probleme. Auch in der Abwehr fehlte bis Mitte der ersten Halbzeit noch die Abstimmung und Konsequenz in den Zweikämpfen. Das wurde im letzten Drittel deutlich besser und wir konnten auf plus fünf bis zur Halbzeitpause erhöhen“, so das Fazit zur Pause von der Trainerin.

Zurück aus den Kabinen knüpfte die HSG Stuttgart-Metzingen nahtlos an das Ende der ersten Hälfte an. Die Abwehr fand immer mehr Zugriff, im Angriff ließ man den Ball laufen und die Abschlüsse wurden konsequenter genutzt. Auch eine Umstellung der Gästeabwehr auf eine Manndeckung gegen Katharina Goldammer brachte das Heimteam nicht von der Erfolgsspur ab. Leni Durst netzte viermal in Folge zur 27:19- Führung (47.) ein. Mit dem Treffer von Ida Gaugisch zum 30:20 betrug der Vorsprung erstmals 10 Tore (49.). In den verbleibenden zehn Spielminuten kam der gesamte Kader zum Einsatz und alle freuten sich über den deutlichen 35:23 Erfolg.

„Wir sind mit dem Spielverlauf und dem Ergebnis sehr zufrieden. Anders als im Hinspiel haben wir über die gesamte Spielzeit performt und nicht nachgelassen. Das brauchen wir grundsätzlich in allen Spielen, die noch vor uns liegen“, so der Ausblick einer zufriedenen Trainerin Vroni Goldammer.